Wozu ein PayPal Gebührenrechner? Fast überall kann man heute im Internet mit PayPal bezahlen - so zum Beispiel in diversen Onlineshops, auf ebay Kleinanzeigen (Kleinanzeigen Gebühren Rechner), eBay (eBay Gebühren), uvm. Das Bezahlsystem sorgt dafür, dass Sie Einkäufe schneller, einfacher und sicherer abwickeln können. Anders
als bei der Bezahlung mit Kreditkarte oder EC-Karte, müssen bei der Bezahlung mit PayPal nicht bei jeder Überweisung die Daten der Karte angegeben werden. Bei PayPal geben Sie diese Daten nur beim Einrichten Ihres Kontos
einmalig an. Als Privatperson fallen weder beim Kauf noch beim Verkauf über PayPal Gebühren an. Die Paypal Gebühr wird erst dann fällig, wenn Sie beim Bezahlen eine Kreditkarte benutzen oder Geld ins Ausland überweisen. Verkaufen
Sie jedoch Ihre Waren als Händler an Privatpersonen, fallen mit Erhalt der Zahlung Gebühren an. Auch die PayPal Ratenzahlung wird immer beliebter – hier fallen eigene Konditionen an. Betrachtet man die Paypal Gebührenübersicht genauer, stellt man schnell fest, wie komplex die Zusammensetzung der Gebühren tatsächlich
ist. Die anfallenden Gebühren für jede Ihrer Zahlungen einzeln im Kopf zu berechnen, ist in der Regel zeitaufwändig und ungenau. Mit unserem PayPal Gebühren-Rechner, können
Sie ganz einfach ausrechnen welche Gebühren auf Sie zukommen und behalten stets den Überblick über Ihre PayPal-Kosten.
Stand: April 2026 – Alle Gebühren basieren auf den aktuellen offiziellen PayPal-Händlergebühren. Dieser Rechner wird regelmäßig geprüft und aktualisiert.
Der PayPal Gebührenrechner
Als Verkäufer kann es manchmal ganz schön schwierig sein, die PayPal Gebühren im Kopf zu berechnen, unzählige Sonderfälle und Ausnahmeregelungen in Abhängigkeit von Verkäufertyp, Preis, Kategorie, Angebotsformat und Stückzahl erschweren die Berechnung
erheblich. Der kostenlose Paypal Gebührenrechner soll Ihnen helfen bei Ihrer nächsten Transaktion mit PayPal den Überblick über die Gebühren zu behalten. Die Nutzung ist ganz einfach,
alles was Sie zur Berechnung der Gebühren angeben müssen, ist der Geldbetrag der empfangen werden soll, sowie die Art der Zahlung.
Bevor Sie sich Ihre Gebühren berechnen lassen können, müssen sie sich für einen der folgenden Unterpunkte bei der Art der Bezahlung entscheiden:
- Waren und Dienstleistungen bezahlen
- Zahlung an Freunde und Familie (privat)
- Spenden sammeln
- Mikrozahlung
- Zahlung mit Händlerkonditionen (5.001-25.000€)
- Zahlung mit Händlerkonditionen (über 25.000€)
Nach Eingabe Ihrer Daten finden sie im Ergebnisfeld die Höhe der zu entrichtenden Gebühren sowie den Betrag der Ihnen abzüglich der Gebühren noch bleibt. Zur Veranschaulichung haben wir für Sie ein zwei kleine Rechenbeispiele abgebildet.
So funktioniert's: Wählen Sie einfach aus, ob Sie die Den Betrag berechnen möchten, den PayPal Ihnen von der gesendeten Summe abzieht oder ob Sie die Abgaben draufschlagen wollen. Dann geben Sie den Betrag und die Art der Zahlung ein - fertig.
Beispiel Berechnungen
Rechnungs-Beispiel 1:
Wenn Sie als Händler für Waren und Dienstleistungen einen Betrag von 150 Euro von einem Kunden empfangen wollen, entfallen Gebühren in Höhe von 4,08 Euro an PayPal. Der verbleibende Restbetrag sind 145,91 Euro.
Rechnungs-Beispiel 2:
Wenn Sie als Händler mit Händlerkonditionen (5.001-25.000 Euro) einen Betrag von 150 Euro von einem Kunden empfangen wollen, entfallen Gebühren in Höhe von 2,90 Euro an PayPal. Der verbleibende Restbetrag sind 147,10 Euro.
Rückwärts-Rechner: Gewünschten Nettobetrag berechnen
Sie möchten einen bestimmten Betrag nach Abzug der PayPal-Gebühren erhalten? Nutzen Sie den Modus „Gebühren dazurechnen" in unserem PayPal Gebührenrechner oben. Geben Sie einfach den gewünschten Nettobetrag ein und wählen Sie die Zahlungsart – der Rechner ermittelt automatisch, welchen Bruttobetrag Sie dem Käufer in Rechnung stellen müssen.
Beispiel: Sie möchten nach Abzug aller Gebühren genau 100 € erhalten. Bei einer Zahlung über „Waren und Dienstleistungen" (2,49 % + 0,35 €) müssen Sie dem Käufer 102,91 € in Rechnung stellen. Die Differenz von 2,91 € deckt die PayPal-Gebühren exakt ab. Dieser Rückwärts-Rechner ist besonders praktisch für Händler und Freelancer, die ihre Preise so kalkulieren möchten, dass die PayPal-Kosten bereits eingerechnet sind.
Tipps: PayPal Gebühren optimieren und senken
Mit den richtigen Strategien lassen sich PayPal-Gebühren deutlich reduzieren. Die folgenden Tipps helfen Ihnen, bei jeder Transaktion Kosten zu sparen:
1. Händlerkonditionen beantragen
Ab einem monatlichen Umsatz von 2.000 € können Sie bei PayPal individuelle Händlerkonditionen beantragen. Damit sinken Ihre Gebühren von 2,49 % auf 2,19 % – bei höheren Umsätzen sogar auf 1,99 % (ab 5.000 €) oder 1,49 % (ab 25.000 €). Bei einem monatlichen Umsatz von 10.000 € sparen Sie so bis zu 50 € pro Monat.
2. QR-Code-Zahlungen nutzen
Die Bezahlung per QR-Code ist mit nur 0,90 % die günstigste PayPal-Zahlungsart. Besonders für stationäre Händler, Gastronomen und Dienstleister vor Ort lohnt sich diese Option. Bei einem Verkauf von 100 € fallen nur 0,90 € Gebühren an – statt 2,84 € bei einer normalen Zahlung.
3. Richtige Zahlungsart wählen
Die Wahl der Zahlungsart hat großen Einfluss auf die Gebühren. Zahlungen über „Freunde und Familie" sind innerhalb der EU kostenlos – allerdings ohne Käuferschutz. Für private Überweisungen an Bekannte ist das ideal, für Warenkäufe sollten Sie jedoch immer „Waren und Dienstleistungen" wählen.
4. Währungsumrechnungen vermeiden
PayPal berechnet bei Währungsumrechnungen einen Aufschlag von 3 % bis 4 % auf den aktuellen Marktkurs. Wenn möglich, lassen Sie sich in der Währung des Käufers bezahlen und nutzen Sie für die Umrechnung einen günstigeren Dienst wie Ihre Bank oder einen spezialisierten Anbieter.
5. Transaktionen bündeln
Da PayPal bei jeder Transaktion eine Festgebühr von 0,35 € erhebt, lohnt es sich, Zahlungen zu bündeln statt viele kleine Einzeltransaktionen durchzuführen. Bei 10 einzelnen Transaktionen à 10 € zahlen Sie 3,50 € Festgebühr – bei einer gebündelten Zahlung von 100 € nur 0,35 €.
6. PayPal Geschäftskonto nutzen
Ein PayPal Geschäftskonto bietet nicht nur professionelle Funktionen wie Rechnungserstellung, Multi-User-Zugang und detaillierte Umsatzberichte, sondern ist auch Voraussetzung für die vergünstigten Händlerkonditionen. Erst mit einem Geschäftskonto können Sie die Umsatzschwellen (ab 2.000 €/Monat) erreichen und die reduzierten Gebührensätze beantragen. Zusätzlich erhalten Sie Zugriff auf die PayPal-API für Shopanbindungen und können Zahlungen per QR-Code akzeptieren – mit nur 0,90 % die günstigste Zahlungsart überhaupt.
Für wen ist der PayPal Gebührenrechner?
Unser Gebührenrechner richtet sich an alle, die mit PayPal Zahlungen empfangen und die anfallenden Kosten im Voraus kalkulieren möchten:
- Online-Händler und Shopbetreiber: Kalkulieren Sie die exakten PayPal-Kosten pro Bestellung und rechnen Sie die Gebühren in Ihre Preise ein.
- Kleinanzeigen-Verkäufer: Berechnen Sie vor dem Verkauf, wie viel nach Abzug der PayPal-Gebühren tatsächlich bei Ihnen ankommt.
- Selbstständige und Freelancer: Erstellen Sie präzise Rechnungen, indem Sie die PayPal-Gebühren vorab einkalkulieren.
- Vereine und gemeinnützige Organisationen: Ermitteln Sie die Gebühren für Spenden, die über den PayPal-Spenden-Button eingehen (1,5 % + 0,35 €).
- Gastronomen und stationäre Händler: Nutzen Sie den Rechner, um die Kosten für QR-Code-Zahlungen (nur 0,90 %) mit anderen Zahlungsarten zu vergleichen. Gerade im Einzelhandel, in Restaurants und bei Dienstleistern vor Ort ist die Bezahlung per QR-Code die günstigste PayPal-Option.
- Internationale Händler und Exporteure: Berechnen Sie die Gesamtkosten für grenzüberschreitende Zahlungen, inklusive der höheren Gebührensätze für Zahlungen aus dem Nicht-EWR-Raum (bis zu 5,99 %) und dem Währungsumrechnungsaufschlag von 3–4 %. So können Sie Ihre Exportpreise realistisch kalkulieren.
Einen umfassenden Überblick über den Bezahldienst PayPal und alle seine Funktionen finden Sie auf unserer Infoseite.
Bezahlungen erhalten - die PayPal-Gebühren im Detail
Sobald Sie beim Verkauf von Waren oder Dienstleistungen Geld von einem Kunden erhalten, wird eine Gebühr fällig. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach der Art der Bezahlung. Nachfolgend erklären wir jede Zahlungsart im Detail mit konkreten Rechenbeispielen.
Gebühren für Waren und Dienstleistungen
Zahlt ein Kunde bei Ihnen eine Ware oder Dienstleistung und Sie empfangen Geld, wird eine Gebühr von 2,49 % des Verkaufspreises + 0,35 € berechnet. In dieser Gebühr ist der Käuferschutz bereits enthalten.
- Bei 50 € Warenwert: 1,60 € Gebühr → Sie erhalten 48,40 €
- Bei 100 € Warenwert: 2,84 € Gebühr → Sie erhalten 97,16 €
- Bei 500 € Warenwert: 12,80 € Gebühr → Sie erhalten 487,20 €
Gebühren für Freunde & Familie
Innerhalb der EU ist das Senden von Geld an Freunde und Familie kostenlos, sofern die Zahlung in Euro und über PayPal-Guthaben oder Bankkonto erfolgt. Wird das Geld von einer Kreditkarte abgebucht, können Kreditkartengebühren anfallen. Wichtig: Bei Zahlungen über „Freunde und Familie" besteht kein Käuferschutz.
Gebühren für Spenden
Wenn Sie mit dem PayPal-Spenden-Button auf Ihrer Website Spenden sammeln, werden bei Geldempfang eine Gebühr von 1,5 % + 0,35 € fällig. Bei einer Spende von 100 € zahlen Sie 1,85 € Gebühren und erhalten 98,15 €.
Gebühren für Mikrozahlungen
Für den Empfang von Kleinstbeträgen bietet PayPal die Micropayment-Lösung an. Die Gebühren betragen 10 % + 0,10 €. Diese Option lohnt sich nur bei Beträgen unter ca. 5 € – darüber ist der Standardtarif günstiger.
Gebühren mit Händlerkonditionen
Bei höherem monatlichem Umsatz können Sie bei PayPal vergünstigte Händlerkonditionen beantragen:
- Unter 2.000 € Umsatz: 2,49 % + 0,35 € (Standardtarif)
- 2.000 – 5.000 € Umsatz: 2,19 % + 0,35 €
- 5.000 – 25.000 € Umsatz: 1,99 % + 0,35 €
- Über 25.000 € Umsatz: 1,49 % + 0,35 €
Gebühren für QR-Code-Zahlungen
Bei der Bezahlung per QR-Code wird eine Gebühr von 0,90 % des Betrages fällig. Bei Beträgen unter 10 € fallen zusätzlich 0,05 € Festgebühr an. Der QR-Code ist damit die günstigste Zahlungsart bei PayPal.
Weitere Informationen zu den aktuellen Gebühren finden Sie auf der offiziellen PayPal-Gebührenseite.
Gebühren Übersicht: Die Tabelle
Wenn Sie über PayPal Produkte oder Dienstleistungen verkaufen und Zahlungen von Kunden erhalten, fallen Gebühren an. Die Höhe dieser Gebühren variiert je nach Art der Transaktion - nachfolgend finden Sie alle möglichen Kosten als übersichtliche Tabelle. Außerdem haben wir Ihnen weitere umfassende Informationen zur Gebührenübersicht zusammengestellt.
| Art der Transaktion |
Kosten |
| Private Zahlungen (Freunde & Familie) |
|
| Überweisungen innerhalb Deutschlands (Euro) |
Kostenlos |
| Geschäftliche Zahlungen (Waren & Dienstleistungen) |
|
| Inländische Zahlungen (Euro) |
2,49 % + 0,35 € |
| Zahlungen innerhalb der EU (Euro) |
2,99 % + 0,35 € |
| Internationale Zahlungen außerhalb der EU |
Bis zu 5,99 % + 0,35 € |
| Micropayments |
|
| Transaktionen innerhalb Deutschlands (unter 5 €) |
10 % + 0,10 € |
| Internationale Transaktionen (unter 5 €) |
6 % + 0,10 € |
| Währungsumtausch |
3 % bis 4 % über dem Marktkurs |
| Geschäftskonten (Rabatte bei hohem Volumen) |
|
| Umsatz unter 2.000 € pro Monat |
2,49 % + 0,35 € |
| Umsatz zwischen 2.000 € und 5.000 € pro Monat |
2,19 % + 0,35 € |
| Umsatz zwischen 5.000 € und 25.000 € pro Monat |
1,99 % + 0,35 € |
| Umsatz über 25.000 € pro Monat |
1,49 % + 0,35 € |
| Grenzüberschreitende Zahlungen |
|
| Zahlungen innerhalb der EU (Euro) |
Zusätzlich 0,5 % bis 2 % |
| Zahlungen außerhalb der EU oder in anderer Währung |
Abhängig von Währung/Land |
| Kosten bei Rückbuchungen |
20 € |
| PayPal Ratenzahlung (Zinssatz für Käufer) |
9,99 % effektiver Jahreszins |
PayPal Gebühren für internationale Zahlungen
Bei grenzüberschreitenden Zahlungen fallen höhere Gebühren an als bei inländischen Transaktionen. Die genaue Höhe hängt davon ab, aus welcher Region die Zahlung stammt und ob eine Währungsumrechnung nötig ist. Unser PayPal Gebührenrechner hilft Ihnen, diese Kosten im Voraus zu kalkulieren.
Gebühren innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)
Für Zahlungen innerhalb des EWR, die in Euro abgewickelt werden, beträgt die Gebühr 2,99 % + 0,35 €. Das sind nur 0,5 Prozentpunkte mehr als bei rein inländischen Zahlungen. Bei einer Zahlung von 200 € aus Österreich oder den Niederlanden fallen somit 6,33 € Gebühren an – Sie erhalten 193,67 €. Solange beide Seiten in Euro handeln, entfällt der Währungsumrechnungsaufschlag.
Gebühren für Zahlungen aus UK und USA
Bei Zahlungen aus dem Vereinigten Königreich oder den USA steigt die Gebühr auf 3,49 % + 0,35 €. Hinzu kommt bei Währungsumrechnungen (z. B. GBP → EUR oder USD → EUR) ein Aufschlag von 3 % bis 4 % auf den aktuellen Marktkurs. Bei einem Warenwert von 500 € ergeben sich somit Transaktionsgebühren von 17,80 € – plus ca. 15–20 € Umrechnungskosten, falls die Zahlung in Fremdwährung erfolgt.
Gebühren für weltweite Zahlungen
Für Zahlungen aus dem Rest der Welt (z. B. Asien, Südamerika, Afrika) können die Gebühren auf bis zu 5,99 % + 0,35 € steigen. Die genaue Höhe hängt vom Herkunftsland und der verwendeten Zahlungsmethode ab. Bei hochpreisigen Waren lohnt es sich hier besonders, die Gebühren vorab mit dem PayPal Gebührenrechner zu kalkulieren.
| Region |
Gebührensatz |
Währungsaufschlag |
Beispiel (200 €) |
| Deutschland (inländisch) |
2,49 % + 0,35 € |
Keiner |
5,33 € Gebühr |
| EWR (Euro-Zahlung) |
2,99 % + 0,35 € |
Keiner |
6,33 € Gebühr |
| EWR (andere Währung) |
2,99 % + 0,35 € |
3–4 % |
6,33 € + ca. 6–8 € FX |
| UK / USA / Kanada |
3,49 % + 0,35 € |
3–4 % |
7,33 € + ca. 6–8 € FX |
| Rest der Welt |
Bis 5,99 % + 0,35 € |
3–4 % |
Bis 12,33 € + ca. 6–8 € FX |
Währungsumrechnung: Der versteckte Kostenfaktor
Der größte Kostentreiber bei internationalen PayPal-Zahlungen ist oft nicht die Transaktionsgebühr selbst, sondern die Währungsumrechnung. PayPal berechnet einen Aufschlag von 3 % bis 4 % auf den aktuellen Marktkurs (Mid-Market-Rate). Bei einer Zahlung von 1.000 USD an einen deutschen Verkäufer können allein durch die Umrechnung 30–40 € an Kosten entstehen. Tipp: Wenn Ihr Geschäftskonto Fremdwährungen halten kann, lassen Sie sich in der Originalwährung bezahlen und nutzen Sie für die Umrechnung einen günstigeren Dienst.
PayPal Konfliktgebühren und Rückbuchungen
Neben den regulären Transaktionsgebühren können bei Streitfällen und Rückbuchungen zusätzliche Kosten anfallen. Diese Gebühren sollten insbesondere Verkäufer kennen, um finanzielle Überraschungen zu vermeiden.
Rückbuchungsgebühren (Chargebacks)
Wenn ein Käufer eine Zahlung über seine Bank oder sein Kreditkartenunternehmen zurückbuchen lässt (sog. Chargeback), erhebt PayPal eine Gebühr von 20 € pro Rückbuchung. Diese Gebühr fällt unabhängig davon an, ob der Streitfall zu Ihren Gunsten entschieden wird oder nicht. Bei einem Warenwert von 50 € kann eine Rückbuchung also besonders schmerzhaft sein – Sie verlieren den Verkaufsbetrag und zahlen zusätzlich 20 €.
Streitfall-Gebühren
Wird ein Konflikt über das PayPal-Konfliktlösungscenter abgewickelt (nicht über die Bank), fallen für den Verkäufer keine zusätzlichen Gebühren an, solange der Fall innerhalb von PayPal gelöst wird. Allerdings wird bei einer Entscheidung zugunsten des Käufers der vollständige Kaufbetrag zurückerstattet. Der Käufer hat bis zu 180 Tage nach der Zahlung Zeit, einen Streitfall zu eröffnen.
Rückerstattungen und Gebühren
Wenn Sie als Verkäufer eine Zahlung freiwillig zurückerstatten, erstattet PayPal den prozentualen Anteil der Gebühr zurück. Die feste Transaktionsgebühr von 0,35 € behält PayPal jedoch ein. Bei einer Rückerstattung von 100 € (ursprüngliche Gebühr: 2,84 €) erhalten Sie also 2,49 € zurück, die 0,35 € Festgebühr verbleiben bei PayPal. Bei häufigen Rückerstattungen summiert sich dieser Betrag – planen Sie ihn in Ihre Kalkulation ein.
PayPal Käuferschutz – Gebühren und Kosten
Eine der häufigsten Fragen rund um PayPal betrifft den Käuferschutz: Was kostet er und wer zahlt dafür? Der PayPal Käuferschutz ist ein Sicherheitsmechanismus, der Käufer bei Problemen mit einer Bestellung absichert – etwa wenn eine Ware nicht ankommt oder erheblich von der Beschreibung abweicht. Alle Details, Fristen und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie in unserem ausführlichen Ratgeber zum PayPal Käuferschutz.
Was kostet der PayPal Käuferschutz?
Für Käufer ist der Käuferschutz kostenlos. Es fallen keine zusätzlichen Gebühren an, wenn Sie als Käufer den Schutz in Anspruch nehmen. Die Kosten für den Käuferschutz sind bereits in den regulären PayPal-Gebühren enthalten, die der Verkäufer zahlt. Konkret bedeutet das: Wenn ein Verkäufer eine Zahlung für Waren und Dienstleistungen empfängt, sind in der Gebühr von 2,49 % + 0,35 € der Käuferschutz bereits inbegriffen.
Käuferschutz berechnen – ein Beispiel
Wenn ein Kunde bei Ihnen einen Artikel für 80 € über PayPal (Waren und Dienstleistungen) bezahlt, fallen folgende Gebühren an:
- Prozentuale Gebühr: 80 € × 2,49 % = 1,99 €
- Feste Gebühr: 0,35 €
- Gesamtgebühr (inkl. Käuferschutz): 2,34 €
- Sie erhalten: 77,66 €
Der Käuferschutz verursacht also keine Zusatzkosten – er ist Teil der Standard-Transaktionsgebühr. Nutzen Sie unseren Gebührenrechner oben, um die genauen Kosten für Ihren Betrag zu berechnen.
Wann greift der Käuferschutz?
Der PayPal Käuferschutz greift in folgenden Fällen:
- Artikel nicht erhalten: Sie haben bezahlt, aber die Ware wurde nicht geliefert.
- Erheblich abweichend: Der gelieferte Artikel weicht erheblich von der Beschreibung ab (z. B. falscher Artikel, beschädigt oder gefälscht).
- Nicht autorisierte Zahlung: Eine Zahlung wurde ohne Ihre Zustimmung durchgeführt.
Wichtig: Der Käuferschutz gilt nur bei Zahlungen über „Waren und Dienstleistungen". Zahlungen über „Freunde und Familie" sind nicht durch den Käuferschutz abgedeckt – hier fallen dafür keine Gebühren für den Verkäufer an. Achten Sie daher beim Kauf von Waren immer darauf, die richtige Zahlungsart zu wählen.
Käuferschutz vs. Freunde & Familie – der Unterschied
Viele Verkäufer auf Plattformen wie Kleinanzeigen bitten um Zahlung per „Freunde und Familie", da hierbei keine Gebühren anfallen. Als Käufer sollten Sie das bei Warenkäufen jedoch vermeiden: Ohne Käuferschutz haben Sie bei Problemen keine Möglichkeit, Ihr Geld über PayPal zurückzufordern. Die folgende Übersicht zeigt den Unterschied:
| Merkmal |
Waren & Dienstleistungen |
Freunde & Familie |
| Käuferschutz |
Ja |
Nein |
| Gebühren für Verkäufer |
2,49 % + 0,35 € |
Kostenlos (innerhalb EU) |
| Geld-zurück-Antrag möglich |
Ja |
Nein |
| Empfohlen für Warenkäufe |
Ja |
Nein |
PayPal Gebühren für Verkäufer im Detail
Ob Einzelverkauf auf Kleinanzeigen oder professioneller Online-Handel – als Verkäufer tragen Sie die PayPal-Gebühren. Je nach Geschäftsmodell und Umsatzvolumen unterscheiden sich die Kosten erheblich. Hier erfahren Sie, welche Gebühren für Ihre Situation gelten und wie Sie diese optimieren können.
Gebühren als Einzelverkäufer
Wenn Sie gelegentlich Waren auf Kleinanzeigen, eBay oder über soziale Medien verkaufen, gilt der Standardtarif von 2,49 % + 0,35 € pro Transaktion. Bei einem typischen Kleinanzeigen-Verkauf von 80 € zahlen Sie 2,34 € Gebühren und erhalten 77,66 €. Unser Kleinanzeigen Gebührenrechner berechnet die Kosten für Ihre konkrete Situation.
Gebühren als gewerblicher Händler
Gewerbliche Verkäufer mit regelmäßigem Umsatz sollten ein PayPal Geschäftskonto nutzen und Händlerkonditionen beantragen. Ab 2.000 € monatlichem Umsatz sinkt die Gebühr auf 2,19 %, ab 5.000 € auf 1,99 % und ab 25.000 € auf nur 1,49 %. Bei einem monatlichen Umsatz von 15.000 € sparen Sie mit Händlerkonditionen (1,99 %) gegenüber dem Standardtarif (2,49 %) rund 75 € pro Monat.
PayPal-Gebühren steuerlich absetzen
Für gewerbliche Verkäufer und Selbstständige sind PayPal-Gebühren Betriebsausgaben und damit steuerlich absetzbar. Buchen Sie die Gebühren in Ihrer Buchhaltung auf das Konto „Nebenkosten des Geldverkehrs" (SKR03: Konto 4970, SKR04: Konto 6855). PayPal stellt für jede Transaktion eine detaillierte Aufstellung bereit, die Sie als Beleg nutzen können. Bei einem Jahresumsatz von 100.000 € über PayPal fallen ca. 2.500–3.500 € an Gebühren an – eine nicht unerhebliche Betriebsausgabe, die Ihre Steuerlast mindert.
PayPal vs. andere Zahlungsanbieter
PayPal ist nicht der einzige Zahlungsanbieter – je nach Geschäftsmodell können Alternativen günstiger sein. Die folgende Tabelle zeigt einen Vergleich der gängigsten Anbieter für Online-Zahlungen in Deutschland:
| Anbieter |
Gebühr (Standard) |
Festgebühr |
Käuferschutz |
| PayPal |
2,49 % |
0,35 € |
Ja |
| Stripe |
1,50 % |
0,25 € |
Nein |
| Klarna |
1,99 %–2,49 % |
0,20 €–0,35 € |
Ja (eingeschränkt) |
| Sofortüberweisung |
0,90 % |
0,25 € |
Nein |
PayPal bleibt trotz höherer Gebühren für viele Händler erste Wahl – dank der hohen Verbreitung, dem integrierten Käuferschutz und der einfachen Anbindung an Shopsysteme. Nutzen Sie unseren PayPal Gebührenrechner, um die Kosten für Ihr Geschäft exakt zu berechnen.
Häufig gestellte Fragen
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Wie berechne ich die PayPal-Gebühren?
Die PayPal-Gebühren berechnen sich aus einem prozentualen Anteil des Transaktionsbetrags und einer festen Gebühr. Die genaue Berechnung hängt von der Art der Transaktion und dem Umsatzvolumen ab. Unser Gebührenrechner hilft Ihnen, die Gebühren schnell und genau zu ermitteln.
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Wie viel zahlt man bei PayPal für Waren und Dienstleistungen?
Bei Zahlungen für Waren und Dienstleistungen innerhalb der EU fallen in der Regel Gebühren von 2,49 % plus 0,35 € an. Diese Gebühren decken den Käuferschutz und andere Serviceleistungen ab, die PayPal anbietet.
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Welche Gebühren fallen bei PayPal an?
Die PayPal-Gebühren variieren je nach Art der Transaktion. Zu den gängigen Gebühren gehören prozentuale Anteile des Transaktionsbetrags, feste Gebühren je Transaktion und zusätzliche Gebühren für internationale Zahlungen oder die Nutzung von Kreditkarten.
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Wie stelle ich eine Quittung für eine PayPal-Zahlung aus?
Um eine Quittung für eine PayPal-Zahlung auszustellen, können Sie den Transaktionsdetails im PayPal-Konto entnehmen. Alternativ können Sie ein Online-Tool zur Quittungserstellung nutzen, das es Ihnen ermöglicht, eine Quittung mit allen relevanten Informationen schnell und einfach zu erstellen. Achten Sie darauf, den gezahlten Betrag, das Zahlungsdatum sowie den Zweck der Zahlung zu vermerken.
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Wie hoch sind die Gebühren bei PayPal bei zum Beispiel 50 €?
Bei einer Transaktion von 50 € für Waren und Dienstleistungen innerhalb der EU betragen die PayPal-Gebühren 2,49 % von 50 €, also 1,25 €, plus 0,35 €, insgesamt 1,60 €. Der verbleibende Betrag, den Sie erhalten, beträgt 48,40 €.
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Wann fallen bei PayPal Gebühren an?
PayPal-Gebühren fallen in der Regel an, wenn Sie Waren oder Dienstleistungen verkaufen, eine Kreditkarte zur Zahlung verwenden oder internationale Transaktionen durchführen. Private Zahlungen an Freunde und Familie innerhalb der EU sind oft gebührenfrei, sofern keine Kreditkarte verwendet wird.
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Wie viel Prozent nimmt PayPal für Käuferschutz?
Die Gebühren für den Käuferschutz sind in den regulären PayPal-Gebühren enthalten. Beispielsweise bei einer Transaktion für Waren und Dienstleistungen fallen 2,49 % plus 0,35 € an. Diese Gebühren decken den Käuferschutz sowie weitere Services ab, die PayPal bereitstellt.
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Was kostet der PayPal Käuferschutz?
Der Käuferschutz ist für Käufer kostenlos. Die Kosten sind in den regulären Verkäufergebühren (2,49 % + 0,35 €) bereits enthalten. Zusätzliche Gebühren für den Käuferschutz gibt es nicht – er wird automatisch aktiviert, wenn Sie über „Waren und Dienstleistungen" bezahlen.
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Kann man PayPal Gebühren auf den Käufer umlegen?
Die PayPal-Nutzungsbedingungen untersagen es grundsätzlich, die Gebühren direkt auf den Käufer umzulegen (sog. Surcharging). Allerdings steht es Ihnen frei, Ihre Verkaufspreise so zu kalkulieren, dass die Gebühren bereits eingerechnet sind. Nutzen Sie dafür den Modus „Gebühren dazurechnen" in unserem Rechner oben.
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Fallen bei PayPal Freunde & Familie Gebühren an?
Innerhalb der EU sind Zahlungen an Freunde und Familie über PayPal kostenlos, sofern die Zahlung in Euro und über das PayPal-Guthaben oder ein Bankkonto erfolgt. Bei Nutzung einer Kreditkarte oder bei Zahlungen in andere Währungen bzw. ins Ausland können jedoch Gebühren anfallen.
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Wie hoch sind die PayPal Gebühren im Ausland?
Bei internationalen Zahlungen innerhalb der EU fallen 2,99 % + 0,35 € an. Für Zahlungen außerhalb der EU können bis zu 5,99 % + 0,35 € anfallen. Zusätzlich berechnet PayPal bei Währungsumrechnungen einen Aufschlag von 3 % bis 4 % auf den aktuellen Marktkurs.
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Wie kann ich meine PayPal Gebühren senken?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, PayPal-Gebühren zu reduzieren: Beantragen Sie Händlerkonditionen, wenn Ihr monatlicher Umsatz über 2.000 € liegt (ab 2,19 % + 0,35 €). Nutzen Sie QR-Code-Zahlungen (nur 0,90 %). Vermeiden Sie Währungsumrechnungen über PayPal und lassen Sie sich in der Landeswährung bezahlen.
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Ist der PayPal Käuferschutz bei Kleinanzeigen aktiv?
Ja, der PayPal Käuferschutz gilt auch bei Käufen über Kleinanzeigen – aber nur, wenn Sie die Zahlung über „Waren und Dienstleistungen" abwickeln. Bei einer Zahlung über „Freunde und Familie" greift der Käuferschutz nicht. Vorsicht: Manche Verkäufer bitten gezielt um Zahlung per „Freunde und Familie", um Gebühren zu sparen – als Käufer verzichten Sie damit aber auf Ihren Schutz.
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Was kostet PayPal für Selbstständige und Händler?
Für Selbstständige und Händler gelten die regulären Gebühren von 2,49 % + 0,35 € pro Transaktion. Bei höherem monatlichem Umsatz können Sie Händlerkonditionen beantragen: Ab 2.000 € Umsatz sinken die Gebühren auf 2,19 %, ab 5.000 € auf 1,99 % und ab 25.000 € auf nur 1,49 % – jeweils plus 0,35 € Festgebühr.
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Wie hoch sind die PayPal-Gebühren bei internationalen Zahlungen?
Bei internationalen Zahlungen innerhalb des EWR fallen 2,99 % + 0,35 € an. Für Zahlungen aus UK oder den USA steigt die Gebühr auf 3,49 % + 0,35 €. Zahlungen aus dem Rest der Welt kosten bis zu 5,99 % + 0,35 €. Hinzu kommt bei Währungsumrechnungen ein Aufschlag von 3 % bis 4 % auf den Marktkurs.
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Was kostet eine Rückbuchung (Chargeback) bei PayPal?
Bei einer Rückbuchung über die Bank oder das Kreditkartenunternehmen des Käufers erhebt PayPal eine Gebühr von 20 € pro Fall. Diese Gebühr fällt unabhängig vom Ergebnis des Streitfalls an. Bei einer freiwilligen Rückerstattung durch den Verkäufer wird der prozentuale Gebührenanteil zurückerstattet, die feste Gebühr von 0,35 € behält PayPal jedoch ein.
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Kann ich PayPal-Gebühren steuerlich absetzen?
Ja, für gewerbliche Verkäufer und Selbstständige sind PayPal-Gebühren als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar. Buchen Sie die Gebühren auf das Konto „Nebenkosten des Geldverkehrs" (SKR03: 4970, SKR04: 6855). PayPal stellt für jede Transaktion eine Aufstellung bereit, die als Beleg dient.